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Motivierte Mitarbeiter - Schlüssel zum Erfolg
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Motivierte Mitarbeiter - Schlüssel zum Erfolg

Fachkräfte sind rar und die Situation auf dem Arbeitsmarkt wird auch in den nächsten Jahren nicht einfacher. Junge Leute mit anderen Erwartungen sind für viele eine Herausforderung. Das Gehalt ist nicht das alleinige Zugpferd, wenn es darum geht, Mitarbeiter/-innen zu halten. Bedeutender ist, die Mitarbeiter/-innen für die Arbeit und das Unternehmen zu begeistern, um langfristig ihre Loyalität zu sichern. Es ist wichtig, dass Mitarbeitende motiviert sind, da ihre Motivation auch direkten Einfluss auf ihre Leistung, Produktivität und Zufriedenheit am Arbeitsplatz hat. Laut einer Studie der BONAGO Incentive Marketing Group GmbH haben 93% der deutschen Unternehmen vor, dieses Jahr Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation einzuführen. Hier sind daher 5 Gründe, warum Motivation auch auf Platz 1 Ihrer To-do-Liste sollte:
  • Bessere Leistung: Motivierte Mitarbeiter/-innen sind bereit, ihr Bestes zu geben und sich überdurchschnittlich einzusetzen. Sie sind engagiert, zielorientiert und streben nach Exzellenz in ihrer Arbeit. Dadurch steigt letztlich die Leistungsfähigkeit des gesamten Teams und Ihres Unternehmens.
  • Gesteigerte Produktivität: Wenn Mitarbeitende motiviert sind, arbeiten sie effizienter und erledigen ihre Aufgaben schneller und mit höherer Qualität. Sie zeigen meist auch mehr Initiative, übernehmen gerne Verantwortung und arbeiten selbstständig. Dadurch steigt die Produktivität und das Unternehmen kann seine Ziele effektiver erreichen.
  • Mehr Zufriedenheit: Mitarbeitermotivation trägt außerdem zur langfristigen Bindung und Zufriedenheit der Mitarbeiter/-innen bei. Wenn Mitarbeiter sich geschätzt und unterstützt fühlen, sind sie eher bereit, dem Unternehmen treu zu bleiben und sich langfristig zu engagieren. Das verringert auch die Fluktuation und spart Kosten für das Recruiting und Onboarding neuer Mitarbeiter/-innen. Motivierte Mitarbeitende sind in der Regel auch freundlicher, serviceorientierter und engagieren sich stärker für die Bedürfnisse der Kund/-innen. Durch ihre positive Einstellung und ihren Einsatz verbessern sie so auch die Kundenzufriedenheit und stärken das Image Ihres Unternehmens.
  • Höhere Kreativität: Neue Ideen und Innovationen können ebenso durch mehr Begeisterung für den Job entstehen. Mitarbeitende bringen dann ihre Kreativität und ihr Know-how ein, um Probleme zu lösen, neue Ansätze zu entwickeln und das Unternehmen insgesamt voranzubringen. Eine motivierte Belegschaft fördert somit den Innovationsprozess im Unternehmen. Und das ist schließlich auch das Ziel jedes Unternehmens, wenn es wettbewerbsfähig bleiben will.
  • Besseres Arbeitsklima: Motivierte Mitarbeiter/-innen tragen natürlich auch zu einem positiven Arbeitsklima und einem starken Teamgeist bei. Sie unterstützen ihre Kolleg/-innen, arbeiten gut zusammen und tragen zur Schaffung einer kooperativen und harmonischen Arbeitsumgebung bei. Dies steigert das Wohlbefinden aller Teammitglieder und fördert die Zusammenarbeit.
Motivierte Mitarbeitende sind also ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen. Höchste Zeit also, der Sache oberste Priorität auf Ihrer HR-Agenda einzuräumen. Um die Motivation in Ihrer Belegschaft zu steigern, gibt es verschiedenste Möglichkeiten.

8 Maßnahmen für eine höhere Mitarbeitermotivation

  • Anerkennung & Lob: Eine einfache und effektive Methode, um Mitarbeiter/-innen zu motivieren, ist regelmäßiges Feedback, wertschätzende Anerkennung und ein Lob für gute Leistungen. Das kann in Form von persönlichen Dankesworten, öffentlicher Anerkennung oder Auszeichnungen erfolgen. Für 88% der Führungskräfte und Personaler/-innen ist ein persönliches Dankeschön die bevorzugte Art Wertschätzung auszudrücken. Vor allem ein lobendes Wort von den höchsten Vorgesetzten ist dabei unschätzbar viel Wert - für 54% der Befragten einer Umfrage des Forsa Institut sogar mehr als ein Lob vom Partner. Vorausgesetzt natürlich, es ist ernst gemeint und wird richtig dosiert eingesetzt.
  • Belohnung & Benefits: Wenn es darum geht, Mitarbeiter/-innen zu motivieren, denken die meisten auch sofort an materielle Belohnungen. Dazu zählen vor allem die Corporate Benefits, die Sie auch beim Recruiting in Ihrer Stellenanzeige platzieren. 88 % der befragten Personalverantwortlichen schätzen Benefits als wichtig bis sehr wichtig für die Mitarbeiterbindung ein. In diesem Bereich werden auch die meisten Maßnahmen von Unternehmen gesetzt, obwohl sie in unserer Liste nur einen Punkt einnehmen. Vor allem betriebliche Gesundheitsmaßnahmen werden von Unternehmen am stärksten favorisiert (70%), dahinter folgen Sachbezüge wie Gutscheine u.Ä. beispielsweise für Auszeichnungen wie Mitarbeiter des Monats oder Treue-Programme. Benefits, welche die Mobilität betreffen z.B. das Dienstrad oder Öffi-Tickets, werden ebenfalls immer wichtiger.
  • Weiterbildung & Entwicklung: Die Möglichkeit zur beruflichen Weiterbildung und persönlichen Entwicklung motiviert Mitarbeiter/-innen genauso, da sie ihre Fähigkeiten erweitern und neue Herausforderungen meistern können. Das kann durch interne Schulungen, externe Seminare oder Mentoring-Programme geschehen. Außerdem wird ihnen dadurch vermittelt, dass sie gesehen und an sie gedacht wird - und es beugt möglicher Eintönigkeit oder gar Unterforderung vor. Vor allem für die Generation Y und Z steht insbesondere die Selbstverwirklichung im Vordergrund, die Sie mit individuellen Entwicklungsmöglichkeiten fördern können.
  • Leistungsbezogene Vergütung: Ein nach wie vor starkes Instrument zur Motivation ist auch die Aussicht darauf, durch gute Leistung finanziell belohnt zu werden. Leistungsbezogene Boni, Provisionen oder Gehaltserhöhungen können Mitarbeiter/-innen anspornen, ihr Bestes zu geben. Gerade im Moment, wo die Lebenshaltungskosten steigen und der Arbeitsmarkt so unsicher ist, greifen Unternehmen gern zu finanziellen Unterstützungen ihrer Mitarbeitenden. Ein Weg ist hier die Netto-Entgelt-Optimierung. Bei dieser Umwandlung wird ein Teil des Bruttoentgelts in steuer- und sozialabgabenfreie Leistungen z.B. Essensschecks oder Gutscheine umgewandelt, wodurch Arbeitgebende Lohnnebenkosten einsparen und ihren Arbeitnehmer/-innen dadurch einen attraktiven Mehrwert bieten.
  • Beteiligung & Mitbestimmung: Indem Mitarbeitende in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen, fühlen sie sich wertgeschätzt und motiviert, zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Das trägt auch besonders zur Innovationsfähigkeit des gesamten Unternehmens bei. Voraussetzung dafür sind aber auch Freiräume für Ihre Mitarbeiter/-innen, in denen sie sich entfalten können - zu viel Kontrolle verfehlt hier das Ziel.
  • Flexibilität & Work-Life-Balance: Die Chance, flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice-Optionen zu haben, kann die Work-Life-Balance verbessern und die Motivation der Mitarbeiter/-innen steigern. Es ermöglicht ihnen, ihre Arbeit besser mit ihren persönlichen Verpflichtungen, Hobbies und Freizeitaktivitäten in Einklang zu bringen. Besonders bei jüngeren Teammitgliedern und jungen Familien werden flexible Arbeitszeiten besonders geschätzt und sie können ohne zeitlichen Stress mit mehr Begeisterung ihrer Arbeit nachgehen.
  • Karrierechancen & Aufstiegsmöglichkeiten: Auch die Aussicht auf Karriereentwicklung und Aufstiegsmöglichkeiten motiviert Mitarbeiter/-innen, sich weiterzuentwickeln und ihre Leistung zu steigern. Macht ist ein ganz natürlicher Motivationstreiber, weshalb mehr Verantwortung für Mitarbeiter/-innen oft auch einen Mehrwert für das ganze Unternehmen zur Folge haben kann. Konkret erreichen Sie das z.B. durch klare Karrierepfade, interne Beförderungen oder die Unterstützung bei der beruflichen Planung.
  • Teamwork & Zusammenhalt: Die Förderung von Teamarbeit und Zusammenarbeit stärkt den Teamgeist und motiviert Mitarbeitende, gemeinsam Ziele zu erreichen. Teambuilding-Aktivitäten, Teamprojekte und regelmäßige Team-Meetings sind hier hilfreiche Maßnahmen, um Ihre Mitarbeiter/-innen zu einem eingespielten Team zu machen.
Behalten Sie allerdings immer im Hinterkopf, dass nicht alle Instrumente zur Motivation für jeden Mitarbeiter gleichermaßen wirksam sind. Mehr als zwei Drittel der befragten Personalentscheider/-innen (69 %) geben an, dass Mitarbeitende individueller belohnt werden möchten. Daher ist es wichtig, individuelle Bedürfnisse und Präferenzen zu berücksichtigen und eine gezielte Motivationsstrategie zu entwickeln. Vor allem regelmäßige Mitarbeitergespräche eignen sich dazu besonders gut. Lassen Sie sich dabei auch nicht zu sehr von fehlenden personellen oder finanziellen Ressourcen oder Zeitmangel einschränken, oft bringen auch kleine Schritte schon große Erfolge mit sich.

Brauchen Sie aktuell Unterstützung dabei, motivierte Mitarbeiter/-innen zu finden? Kontaktieren Sie unsere Expertinnen und Experten von schnelleStelle.de und wir helfen Ihnen, genau die Leute anzusprechen, die begeistert sind, ein Teil Ihres Teams zu werden. Mit Active Sourcing sprechen wir gezielt Personen an, die zu Ihren Vorstellungen und Ihrer Stelle passen.



Quellen:


BONAGO Incentive Marketing Group GmbH (Hrsg.) 2023, Belohnungsstudie 23 - Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

CareerBuilder Germany (Hrsg.) 2020, Die 8 besten Tipps zur Mitarbeitermotivation - URL: https://arbeitgeber.careerbuilder.de/blog/die-8-besten-tipps-zur-mitarbeitermotivation

Kurtenbach, Linus 2022, 5 Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeitermotivation in Remote-Work-Zeiten - URL: https://www.d-velop.de/blog/digitaler-wandel/mitarbeitermotivation/

Mai, Jochen 2020, Mitarbeiter motivieren: 31 Tipps und Beispiele - URL: https://karrierebibel.de/mitarbeiter-motivieren-beispiele/



Hinweis: Das Team von schnelleStelle.de nutzt mittlerweile in allen HR-Wissen-Beiträgen (Blog, Infoblätter etc.) mehrere Formen des Genderns. Dabei werden die geschlechtsneutrale Form, die Paarform und die Schrägstrich-Form verwendet. Diese Formen wurden gewählt, da sie von der amtlichen Rechtschreibung abgedeckt sind und eine gute Lesbarkeit aufweisen. Die in den Beiträgen gewählten neutralen (z. B. Mitarbeitende) sowie die männlichen und weiblichen Sprachformen (z. B. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen) beziehen sich auch auf alle anderen Geschlechter bzw. Geschlechtsidentitäten und diese werden ausdrücklich mitgemeint.
- Linda Brunner

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