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Freelancer

16.03.2021

Warum es sich lohnt Freelancer zu engagieren!

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht Freelancer im Unternehmen einzusetzen? Nicht? Dann wird es aber allerhöchste Zeit! Denn der Einsatz von Freelancern bringt viele Vorteile mit sich. Welche genau, erfahren Sie hier bei uns im Blogbeitrag:


Flexibilität

Feste Arbeitnehmer wollen und müssen immer bezahlt werden, auch wenn die Auftragslage mal nicht so gut aussieht. Das ist bei Freelancern anders. Ein Arbeitgeber kann Freiberufler nur bei Bedarf einsetzen, also zum Beispiel bei einzelnen großen Aufträgen oder besonderen Projekten. Gerade in den aktuell nicht so rosigen Zeiten von Corona ist diese Flexibilität für viele Unternehmen Gold wert.

Qualifikationen

Freelancer sind oftmals besser qualifiziert als andere Fachkräfte. Das liegt daran, dass sie durch den ständigen Wettbewerbskampf mit anderen Freiberuflern immer up-to-date sein müssen, um einen Auftrag zu erhalten. Aber auch durch ihre flexiblere Arbeitszeiteinteilung, können Sie besser als Andere an Schulungen und Fortbildungen teilnehmen. Sollten Sie also spezielles und breitgefächertes Know-How benötigen, ist Freelancing eine vielversprechende Option.

Leistungsstreben

Freiberufler befinden sich, wie bereits erwähnt, in einem ständigen Wettbewerb mit ihren “Artgenossen”. Das hat nicht nur einen positiven Effekt in Sachen Know-How, sondern auch auf ihr Engagement allgemein. Um ihre Beschäftigung langfristig zu sichern wollen sie glänzen und haben ein entsprechendes Qualitäts-Bewusstsein. Sie zeigen daher für gewöhnlich mehr Leistungswillen als der “durchschnittliche”, festangestellte Arbeitnehmer.

Breitgefächertes Know-How

Dadurch, dass Freelancer nicht bei einem Unternehmen fest angestellt sind, sondern für verschiedene Arbeitgeber arbeiten können, lernen sie mehrere Unternehmen kennen. Sie können deshalb unterschiedliche Erkenntnisse sammeln und zur Optimierung der Arbeitsabläufe im Unternehmen beitragen. Ein weiterer Vorteil von Freiberuflern ist, dass sie für unterschiedliche und mehrere Arbeitsfelder eingesetzt werden können. Arbeitgeber können demnach Freelancer beschäftigen, um ein breites Tätigkeitsspektrum abzudecken. Vor allem für ständig wechselnde Tätigkeiten kann die Beschäftigung von Freelancern gut geeignet sein. Bei Arbeitnehmern hingegen ist das Tätigkeitsfeld im Arbeitsvertrag festgelegt.

Unkomplizierte arbeitsrechtliche Handhabe

Beim Einsatz von Freiberuflern muss der Arbeitgeber, anders als bei Festangestellten, keine Kündigungsfristen wahren. Kündigungsschutzklagen sind damit ausgeschlossen. Da der Freelancer außerdem in keiner Weise in den Betrieb eingebunden ist, ergeben sich auch keine Probleme bezüglich anderer Themen wie Urlaub oder Weihnachtsgeld.

Einsparung bei Lohnkosten und Sozialabgaben

Freelancer werden zwar in der Regel besser bezahlt, dafür zahlen Arbeitgeber aber nur für die Tätigkeit, die der Freelancer tatsächlich erbracht hat. Wenn kein Bedarf für den Freelancer besteht, muss dieser auch nicht bezahlt werden. Das kann zu Einsparungen bei den Lohnkosten führen. Des Weiteren muss der Arbeitgeber für Freelancer keine Sozialabgaben zahlen. Im Vergleich zu Arbeitnehmern kann der Arbeitgeber in diesem Bereich ebenfalls Geld sparen.

Keine Kosten bei Schlechtleistung

Im Vergleich zu Arbeitnehmern, die nur ein Bemühen schulden und deshalb auch bei Schlechtleistung zu bezahlen sind, muss der Arbeitgeber Freelancer nur bei Herstellung des gewünschten Erfolgs vergüten. Das Risiko des Arbeitgebers auch bei nicht zufriedenstellender Leistung zu zahlen, ist demnach deutlich geringer.

Was man trotz aller Vorzüge bedenken sollte

Natürlich kann die Arbeit mit Freelancern auch gewisse Fallstricke mit sich bringen, auf welche Sie sich gedanklich vorbereiten sollten.

Ein mögliches Problem bei der Zusammenarbeit mit Freiberuflern ist der Vertrauensvorschuss, den Sie als Arbeitgeber leisten müssen. Damit Freelancer gute Arbeit leisten können, benötigen Sie zumeist umfangreiche Einblicke in das Unternehmen und das Aufgabengebiet. Dazu können auch sensible Daten, bspw. zur Auftragslage, zu internen Prozessen oder geplanten Veränderungen gehören. Diese Informationen sollten natürlich keinesfalls bei der Konkurrenz landen. Da der Freelancer aber auch von einer längerfristigen Zusammenarbeit profitiert, liegt es auch in seinem Interesse diese Daten sensibel zu behandeln. Wer sich dennoch unsicher ist, sollte eine Verschwiegenheitsklausel in den Kooperationsvertrag aufnehmen.

Ein anderer denkbarer Fallstrick ist die Adaption des Freelancer in die Unternehmensstrukturen. Da der Freelancer Ihr Unternehmen und die üblichen Vorgehensweisen nicht kennt, kann es passieren, dass seine Arbeitsweise von der anderer Mitarbeiter abweicht. Eventuell setzt er Prioritäten anders oder handhabt Probleme anders als gewohnt. Was da hilft? Kommunikation natürlich! Geben Sie dem Freiberufler konkrete Informationen darüber, wie Sie sich die gemeinsame Arbeit vorstellen. Geben Sie Vorgaben zu Herangehensweisen und Prioritätensetzung. Dann sollte einem erfolgversprechenden Einsatz nichts mehr im Wege stehen!

Resümee

Der Einsatz von Freelancern hat mehrere Vorteile und deswegen kann es sich für Arbeitgeber lohnen, bei der Besetzung von Stellen zwischen festangestellten Arbeitnehmern und Freelancern abzuwägen. Unternehmen können stark von Freiberuflern profitieren, auch wenn die Beschäftigung dieser für Arbeitgeber eine Umstellung in einigen Bereichen bedeuten kann.

Überzeugt vom Freelancing? Mit den Business-Netzwerken LinkedIn und XING, sowie zahlreichen Stellenportalen und Jobbörsen können Sie Freelancer-Positionen einfach und wirkungsvoll ausschreiben! Aber auch mit der Personal-Direktansprache Active Sourcing können Sie gezielt nach Freiberuflern suchen lassen und somit geeignete Freelancer für ihr Unternehmen finden.

Für weitere Informationen besuchen Sie schnelleStelle.de oder kontaktieren Sie uns telefonisch. Wir beraten Sie gern!


Hinweis: Allein aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen im Beitrag verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beide Geschlechter.

Quellen:
Team twago (Team2Venture GmbH), 2015. Freelancer als Vorteil für Arbeitgeber - URL: https://www.twago.de/blog/freelancer-vorteil-arbeitgeber/

freelance.de GmbH, 2017. Freelancer statt feste Mitarbeiter: Vor- und Nachteile für Unternehmer - URL: https://www.freelance.de/blog/freelancer-statt-feste-mitarbeiter-vor-und-nachteile-fuer-unternehmer/

Franziska Ladicke

Co-Autor: Derik Rohr

Personalmarketing & Recruiting

Telefon +49(0) 341-25 66 98 28
Fax +49(0) 341-25 66 98 30
E-Mail franziska.ladicke@schnellestelle.de

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